Reform des Wohnungseigentumsrechts (Nr. 2056)

25. August 2020, 09:30 - 15:30 Uhr
Koblenz

Inhalt:

Das WEG wird umfassend geändert. Zahlreiche tiefgreifende Veränderungen lassen den Willen des Gesetzgebers erkennen, das Wohnungseigentumsrecht vom Sachen- dem Gesellschaftsrecht anzunähern.

Dies führt zu zahlreichen Paradigmenwechseln innerhalb des Gesetzes. Diese betreffen die Begründungsphase, die Rechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft und die des Erwerbers vom Bauträger. Die Verwaltung erfolgt nicht mehr durch die Wohnungseigentümer, sondern den Verband. Die Rechtsstellung des Verwalters, seine Rechte und Pflichten haben sich gravierend geändert. Auch die Regelungen um die Wohnungseigentümerversammlung erfahren weitgehende Eingriffe und Veränderungen.Daneben wird das Recht der baulichen Veränderungen und die daraus resultierenden Kostenfolgen weitgehend neu gefasst.

Zudem werden erhebliche Eingriffe in das Verfahrensrecht vorgenommen. Die Beschlussklage wird sich zukünftig nicht mehr gegen die Wohnungseigentümer, sondern gegen den Verband richten.

Darüber hinaus gibt es weitere Änderungen hinsichtlich der Kostenverteilung und des Wirtschaftsplanes sowie der Jahresabrechnung.

Das Seminar zeigt die wesentlichen Unterschiede zu der bisherigen Rechtslage auf und schildert die sich daraus ergebenden Folgen für den Rechtsanwender. Dargestellt werden die systematischen und dogmatischen Mängel sowie zu erwartende Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung.

 

Hinweis: Fortbildungsveranstaltung i.S. v. § 15 FAO (5 Std.) für Fachanwälte für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Veranstaltungsort: Mercure Hotel Koblenz Julius-Wegeler-Straße 6 56068 Koblenz
Themenbereiche:
> Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Referenten:
> Michael Drasdo, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Neuss, Mitherausgeber div. Zeitschriften und Veröffentlichungen
Gebühr
164,00 €
Verfügbarkeit und Buchung
13
Plätze frei
Teilnehmeranzahl gesamt: 25
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