Aktuelles im Verkehrsrecht 2018/2019 (Nr. 1950)

9. November 2019, 09:00 - 17:30 Uhr
Koblenz

Inhalt:

Nur geeignete Personen dürfen Fahrzeuge führen. Hierüber entscheiden die Fahrerlaubnisbehörden und die Strafrichter. Problematisch ist dabei nicht nur die Frage der Bindungswirkung vorteilhafter Strafurteile, sondern auch die Frage, wie weit das Ermessen der Führerscheinstelle geht und wie er Verteidiger hierzu beraten sollte. Alkohol­missbrauch, Drogenkonsum und Straftaten führen zwangs­läufig zur Frage der Fahreignung. Aber was gilt bei Erkrankungen oder medizinisch verordnetem Cannabis wer hat die Beweislast? Und was gilt bei Alkoholfahrten unter 1,6 Promille?

Und ist die Fahrerlaubnis nach Verkehrsverstößen immer erst bei 8 Punkten weg? Diese und andere Fragen sollen auf Grundlage der neueren Rechtsprechung behandelt werden.

Aus dem Inhalt:

 

• Rechtsfragen zum Erwerb der Fahrerlaubnis

 

• System und Maßnahmen des Probeführescheins

 

• Verwaltungsverfahren zur Anordnung der MPU

 

• verfahrenstaktische Erwägungen

 

• Punktesystem und MPU

 

• MPU bei Alkohol bzw. Drogen

 

• Umgang mit einem negativen Ergebnis

 

Folgen der Neuerteilung

 

• Umgehung der MPU durch „Führerschein­Tourismus“?

 

Hinweis: Fortbildungsveranstaltung i.S.v. § 15 FAO (7,5 Std.) für Fachanwälte für Verkehrs- und Strafrecht

Veranstaltungsort: Rechtsanwaltskammer Koblenz Rheinstraße 20 56068 Koblenz
Themenbereiche:
> Strafrecht
> Verkehrsrecht
Referenten:
> Dr. Markus Schäpe, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verkehrsrecht, Leiter des Bereichs Verkehrsrecht im ADAC, München
Gebühr
158,00 €
Verfügbarkeit und Buchung
8
Plätze frei
Teilnehmeranzahl gesamt: 25
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